Als Oldtimer bezeichnet man Kraftfahrzeuge, welche ein bestimmtes und festgelegtes Mindestalter vorweisen, in der Regel liegt dies zwischen zwanzig und dreißig Jahren. In Deutschland ist die Regelung diesbezüglich so, dass das Automobil vor mindestens dreißig Jahren erstmals für den öffentlichen Verkehr zugelassen worden sein muss und zusätzlich zum Großteil Originalteile beinhalten muss. Eine optimale Pflege und demnach einer einwandfreier optischer Zustand ist ebenfalls von großer Wichtigkeit um einen echten Oldtimer sein Eigen nennen zu können.
Wie die meisten bereits wissen, steht das große „H“ am Ende auf einigen Kfz-Kennzeichen für „Historisches Fahrzeug“. Schafft man es, eine solche Auszeichnung für das Auto zu erhalten, indem es die nötigen Voraussetzungen erfüllt, dann hat man in Deutschland einen weiteren Vorteil, in dessen Genuss man kommt. Mit einem historischen Fahrzeug erhält man nämlich steuerliche Vergünstigungen. Alle vor dem 1. Juli 1969 gebauten Fahrzeuge, die ein „H“ auf dem Nummernschild vorweisen können, haben zudem die Berechtigung auch innerorts ohne Umweltplakette fahren zu dürfen, was sich als großer Privileg erweist, wie mir ein Freund der Firma Armatix freundlicher Weise übermittelte.
Worauf bei dem Oldtimerkauf achten?
Wichtig, wenn man plant sich einen Oldtimer zu kaufen, ist es einige Dinge zu beachten, damit man keine Verluste einfährt. Bevor man sich nun überhaupt weiter mit dem Objekt der Begierde befasst, ist es unausweichlich vorerst einmal die Fahrzeugunterlagen zu überprüfen. Sind diese durch einen Fachmann abgesegnet, fällt eine genaue Inspektion des Motorraumes an, denn auch hier wird gerne geschummelt. Besonders vorsichtig sollte man jedoch werden, wenn der Motor zu sauber erscheint, denn dies ist oft ein Indiz für eine unmittelbar im Vorfeld stattgefundene Motorwäsche. In einem solchen Fall sollte man nach einer Testfahrt noch einmal in den Motorraum schauen, um sich zu vergewissern, dass dieser in Ordnung ist. Auch der Lack sollte sehr gründlich untersucht werden. Wichtig ist es auch auf Roststellen zu achten, welche sich bei älteren Fahrzeugen sehr gern einschleichen. Es ist sehr zu empfehlen, die möglichen Schwachstellen gemeinsam mit einem Profi durchzugehen, um sicher zu stellen, dass das Fahrzeug in einer guten Verfassung und demnach auch das Geld wert ist.
Auch auf eine Probefahrt sollte bei einem Oldtimer auf keinen Fall verzichtet werden. Störende Geräusche sollten umgehend angesprochen und gegebenenfalls untersucht werden. Wichtig ist es auch die Bremsen zu kontrollieren, denn bei bei aller Schönheit sollte die eigene Sicherheit nie zu kurz kommen. Mehr zu dem Thema Sicherheit gibt es auch in dem Blog von Armatix.