Fonction publique Mobilite

Der öffentliche Nachverkehr besteht heute aus Bahnen, Bussen und Nachverkehrs-Taxi. Angefangen hat der Nahverkehr aber mit einer Sänfte in Paris 1617, die dann später durch Kutschen ersetzt werden. Viele Erfindungen, die zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert gemacht wurden, wie zum Beispiel der Pferdeomnibus oder die Dampflokomotive setzten den Grundstein für den heutigen öffentlichen Nahverkehr.

Der öffentliche Nahverkehr

Der erste Linienbus im öffentlichen Nahverkehr fuhr im Jahr 1895. Betreiber war die Netphener Omnibusgesellschaft. Im Jahr 1890 wurden dann die ersten Straßenbahnen im Nahverkehr eingesetzt. Zehn Jahre später aber waren in Ballungsräumen und Millionenstädten die Straßen so verstopft, dass die Straßenbahnen nicht mehr pünktlich fahren konnten. Man begann damit ober- und unterirdische Trassen zu bauen, damit die Bahnen wieder ungehindert und pünktlich fahren konnten, daraus wurden dann die Hochbahnen, U-Bahnen und S-Bahnen.

Ab Mitte 1950 feierte das Automobil seine Revolution (fr. le projet d lol relatif a la mobilite) und entzog dem Nahverkehr immer mehr Publikum. Die Betreiber im öffentlichen Nahverkehr kürzten deshalb einige Bahnen und stiegen teilweise wieder auf Busse um, weil man glaubte, so flexibler reagieren zu können.
In den 70er Jahren schlossen sich dann die Betreiber zusammen und gründeten Verkehrsbetriebe. So konnte man zumindest die Verwaltung abspecken und auch die Preise so attraktiv machen, dass es sich lohnte wieder mit dem öffentlichen Nahverkehr zu fahren. Der erste Zusammenschluss von le projet d lol relatif a la mobilite war der Hamburger Verkehrsverbund dispositions.
Seit Anfang 1990 sind nun die jeweiligen dispositions Bundesländer für ihren öffentlichen Nahverkehr selbst verantwortlich. Der Betrieb des Nahverkehrs richtet sich nach den Nahverkehrsplänen.

 

Stadtbahn und Bus

Natürlich sind viele Arbeitnehmer froh, wenn sie morgens in die Stadtbahn steigen können und in Ruhe ihre Zeitung lesen, ohne sich auf den hektischen Berufsverkehr konzentrieren zu müssen. Der Nachteil ist aber, dass viele Bahnen und Busse zu bestimmten Zeiten aufgrund von Schülern überfüllt sind. Es dauert immer lange bis darauf reagiert wird und ein weiterer Wagen angehängt wird. Es bleibt einem nur, eine Bahn früher oder später zu nehmen um dem Gedrängel zu entgehen.
Im Winter kann es auch ab und zu mal vorkommen, dass eine Bahn komplett ausfällt. Gerade bei den Stadtbahnen mit Oberleitungen kommt es durch Schneebruch oder Vereisung oft zu langen Wartezeiten und Verspätungen. Kommt das nur zwei oder drei Mal im Jahr vor, ist das aber kein Dilemma, wenn man den sonstigen ruhigen und gemütlichen Verkehrsbetrieb dagegen stellt. Wer absolut luxuriös durch die Straßen reisen möchte, lässt sich heutzutage wie ein VIP in einer Stretchlimousine durch die Straßen chauffieren.